#NACHHALTIGEBÜHNEN

Pionierarbeit: Nachhaltigkeit bei den Bühnen Graz

Die Bühnen Graz sind der erste und bislang einzige Theaterkonzern im deutschsprachigen Raum, der in seiner Gesamtheit mit nachhaltigen Gütesiegeln zertifiziert wurde.

Nicht nur die vielfältigen Inhalte der inspirierenden Opern-, Theater-, Konzert- und Entertainmentproduktionen der Bühnen Graz hinterlassen nachhaltige Momente beim Publikum. Nachhaltiges, verantwortungsvolles und energieeffizientes Handeln in allen Abläufen stellt für die Bühnen Graz seit jeher eine unbedingte Notwendigkeit dar, deren Umsetzung heute wichtiger denn je ist. Mit einem konzernweiten Zertifizierungsprozess durch entsprechende, behördlich kontrollierte, Gütesiegel (Österreichisches Umweltzeichen und Ökoprofit) wurden diese Maßnahmen ausgebaut, um damit verstärkt zum Erreichen der Klimaziele beizutragen.

nachhaltiguz

Zertifiziert mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Sprech- und Musiktheater:

  • Oper Graz
  • Schauspielhaus Graz
  • Next Liberty

Zertifiziert mit dem Österreichischen Umweltzeichen Green Location:

  • Grazer Spielstätten Orpheum Graz, Dom im Berg, Schloßbergbühne Kasematten

Zertifiziert mit dem Österreichischen Umweltzeichen Green Event:

  • Klanglicht
  • Opernredoute

Zertifiziert als Ökoprofit Premium Partner:

  • art + event | Theaterservice Graz
  • Bühnen Graz GmbH

Weitere Details finden Sie im Pressebereich.

#GEGENANTISEMITISMUS

BÜHNENVEREIN ÖSTERREICHISCHER BUNDESLÄNDER UND STÄDTE

Österreichs Bundesländertheater gegen Antisemitismus

Die Theater der österreichischen Bundesländer setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Antisemitismus und veröffentlichen das folgende Statement:
„Unsere Theater sind nicht nur Orte der künstlerischen Arbeit, sondern wir verstehen sie auch als Bühnen einer weltoffenen Gesellschaft, in der Diskriminierung jeder Art keinen Platz hat.
Aus dem Gedanken der Diversität und aus einem Bewusstsein der historischen Verantwortung verstehen wir es als eine wesentliche Aufgabe, jüdisches Leben in Österreich ohne Einschränkungen zu ermöglichen und zu fördern und jede Art von Antisemitismus in Wort oder Tat zu bekämpfen.
Angriffe auf jüdische Einrichtungen und Hakenkreuzschmierereien dürfen niemals toleriert werden.
Wir übernehmen in unserer Stadt und unserem Land Verantwortung und treten jeder Art von Antisemitismus entgegen. Wir stärken das Bewusstsein für die Historie und gegen das Vergessen. In unserer künstlerischen Arbeit und im Dialog mit unseren politischen Partner*innen und der Zivilgesellschaft engagieren wir uns öffentlich für jüdisches Leben und möchten den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken.
Als Theater setzen wir uns mit aller Kraft für Demokratie und Frieden ein und möchten aktiv dazu beitragen und unterstützen, dass Österreich ein sicherer Ort für jüdisches Leben auf allen Ebenen ist und bleibt."

Alle Intendant:innen, alle Direktor:innen, 

Irene Girkinger, Intendantin – Tiroler Landestheater
Stephanie Gräve, Intendantin – Vorarlberger Landestheater
Olivia Khalil, Geschäftsführerin – Landestheater Niederösterreich
Thomas Königstorfer, Kaufmännischer Direktor – Landestheater Linz
Michael Lakner, Künstlerischer Leiter – Bühne Baden
Ulrich Lenz, Intendant – Oper Graz
Markus Lutz, Kaufmännischer Direktor – Tiroler Landestheater
Carl Philip von Maldeghem, Intendant – Salzburger Landestheater
Martina Malzer, Geschäftsführerin – Bühne Baden
Bernhard Rinner, Geschäftsführer – Bühnen Graz
Marie Rötzer, Künstlerische Leiterin – Landestheater Niederösterreich
Hermann Schneider, Intendant – Landestheater Linz
Aron Stiehl, Intendant – Stadttheater Klagenfurt
Bernhard Utz, Kaufmännischer Direktor – Salzburger Landestheater 
Andrea Vilter, Intendantin – Schauspielhaus Graz

Monika Wagner, Geschäftsführerin – Vorarlberger Kulturhäuser
Matthias Walter, Kaufm. Geschäftsf. Direktor – Stadttheater Klagenfurt 


#STANDWITHUKRAINE

Initiativen der Bühnen Graz

Die Bühnen Graz verurteilen den Krieg und sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine, die nichts so sehr wollen, wie wir auch: ein Leben in Frieden und Sicherheit.
  • Dafür stellen wir Spendenboxen in den Foyers unserer Häuser bei vielen Vorstellungen bereit und bitten unser Publikum um finanzielle Unterstützung der wichtigsten Hilfsprojekte. 
  • Mit dem Kulturpass der Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ haben Kriegsflüchtlinge die Möglichkeit von kostenlosen Vorstellungsbesuchen in unseren Häusern. Alle Informationen dazu auf diesen Websites: www.hungeraufkunstundkultur.at und www. hakuk.st
  • Im Mai 2022 kam die interaktive, immersive Performance (X-RAY) DURCHLEUCHTET der jungen ukrainischen Regisseurin Natasha Syvanenko, die vor Krieg und Zerstörung floh und seit kurzem als assoziierte Theatermacherin am Schauspielhaus Graz arbeitet, am Schauspielhaus Graz zur Premiere. 
  • Im Mai 2022 fand im Next Liberty eine Benefizvorstellung von Pippi Langstrumpf statt, bei der geflohene Kinder und deren Eltern die Möglichkeit hatten, in die kunterbunte Welt von Pippi und ihren Freunden einzutauchen – inklusive einer Einführung in ukrainischer Sprache vor Vorstellungsbeginn. 
  • Weitere Informationen über die Maßnahmen unserer Häuser finden Sie auf deren jeweiliger Website: Oper Graz, Schauspielhaus Graz, Next Liberty & Grazer Spielstätten

Statement
der Direktor:innenkonferenz des österreichischen Theatererhalterverbandes und der Intendant:innengruppe der Bundesländer- und Städtetheater

"Der Krieg ist ein abnormer Zustand und die größten Erfolge, die er auch bringen mag, wiegen die Übel nicht auf, welche er verursacht."

Alexander II., Zar von Russland

Der 24. Februar 2022 markiert mit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine eine Zäsur in einem Europa, von dem wir dachten, dass die Werte von Demokratie und Freiheit selbstverständlich geworden sind und Gewalt und Übergriffe auf Nachbarstaaten ausgeschlossen sind.

Als Europäer durften wir allen Grund zur Hoffnung haben, nie mehr die alltägliche Erfahrung eines Krieges zu machen, die damit verbundene Not, das Leid kennenzulernen. Mit einem Schlag und über Nacht sieht dies nun anders aus.

Auf einmal erfahren wir, was es bedeutet, wenn Krieg in unserer Mitte Einzug hält. Ohnmacht und Sprachlosigkeit beherrschen uns. Aber dieser Krieg ist nicht nur eine Katastrophe für die Ukraine und ihre Bürger*innen, sondern auch für Europa und die ganze Welt. Und explizit auch für die russische Zivilgesellschaft.

In Gedanken sind wir bei den Menschen in der Ukraine, die nichts so sehr wollen wie wir auch: Ein Leben in Frieden und Sicherheit.

Der von Russland begonnene Krieg dient offensichtlich nicht nur russischen Machtbestrebungen, sondern zielt erkennbar auch ganz grundsätzlich auf die Idee einer offenen und freien Gesellschaft in der Ukraine, auf die Möglichkeiten für Kunst und Kultur, sich überall auf der Welt frei zu entfalten und auf den Wunsch vieler in Vielfalt und Frieden miteinander leben zu können.

Die Direktor*innenkonferenz des österreichischen Theatererhalterverbandes (TEV) und die Intendant*innengruppe der Bundesländer- und Städtetheater verurteilen den Krieg und stehen solidarisch zu all jenen, die weiter fest an diese Möglichkeiten eines vielfältigen und friedlichen Miteinanders und an die Kraft der Kultur glauben und jetzt dafür streiten müssen.

Gezeichnet

Direktor:innenkonferenz des österreichischen Theatererhalterverbandes
Intendant:innengruppe der Bundesländer- und Städtetheater