Das ewige Leben


nach dem Roman von Wolf Haas in einer Dramatisierung von Pia Hierzegger für das Schauspielhaus Graz

Nach einem Kopfschuss und mehrwöchigem Koma erwacht der Ex-Polizist Simon Brenner in der Sigmund-Freud-Nervenklinik. Die Diagnose: Suizidversuch wegen akuter Depression, ausgelöst durch die Rückkehr in seine Heimatstadt Graz. Brenner selbst jedoch ist überzeugt, dass die Grazer Kripo ihn ermorden wollte. Doch das glaubt ihm natürlich kein Mensch. An einem Faschingdienstag stiehlt er sich unauffällig aus der Klinik, um seinen Fall aufzuklären. Während der Nachforschungen, die weit in die eigene Vergangenheit zurück reichen, legt er sich mit Mitgliedern einer selbsternannten Bürgerwehr an, vertraut auf eine handlesende Zigeunerin, lernt interessante Frauen kennen und trifft Zeugen, die leider nicht mehr sprechen wollen.

Die Grazer Autorin Pia Hierzegger wird den mit lakonischem Witz gespickten Fall des kultigen Detektivs Brenner für die große Bühne des Schauspielhauses adaptieren. Das ewige Leben ist der sechste Krimiroman des österreichischen Autors Wollf Haas, dessen Romanadaptierung Das Wetter vor 15 Jahren von 2007 bis 2009 auf der Probebühne zu sehen war.




Pressestimmen:

„Franz Solar überzeugt als Brenner, Dominik Warta brilliert als Erzähler. […] Franz Solar gibt den so demolierten wie desillusionierten Brenner mit gepflegtem Starrsinn. Herausragend im Darstellersextett für die vielen Romanfiguren zeigt sich neben Andrea Wenzl, die gerade in Rollen als Luder oder Frechdachs immer ein Schrei ist, Dominik Warta: Als Brenners Über-Ich läuft er […] auf Alfred-Dorfer-Niveau zu kabarettistischer Hochform auf.“
(Michael Tschida, Kleine Zeitung)

„Die Grazer Schauspielerin und Dramatikerin Pia Hierzegger adaptierte den Krimi Das ewige Leben äußerst bühnentauglich – mit Liebe zu den Details der Grazer Eigenheiten, wie der gescheiterten Bürgerwehr oder den slowakischen Bettlern. Regisseurin Christine Eder schafft mit einem starken Team von sechs Schauspielern, die fast das gesamte Roman-Personal geben, einen witzigen Abend.“
(Colette M. Schmidt, Der Standard)