ZUM LETZTEN MAL: ABGESOFFEN
Zwei Männer unterwegs ans Meer. Jeden Samstag nehmen sie die lange Autofahrt auf sich und philosophieren über Frauen, Geld, Job und Urlaub. Und immer transportieren sie eine Leiche im Kofferraum! An sich nichts Ungewöhnliches, die beiden sind Profikiller. Aber diesmal, bei Leiche Nr. 29, ist irgendwas anders. Man kommt so ins Grübeln: "Ist Profikiller eigentlich ein...
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Zwei Männer unterwegs ans Meer. Jeden Samstag nehmen sie die lange Autofahrt auf sich und philosophieren über Frauen, Geld, Job und Urlaub. Und immer transportieren sie eine Leiche im Kofferraum! An sich nichts Ungewöhnliches, die beiden sind Profikiller. Aber diesmal, bei Leiche Nr. 29, ist irgendwas anders. Man kommt so ins Grübeln: "Ist Profikiller eigentlich ein normaler Beruf?" Noch dazu, wenn man für den Staat arbeitet. Die Zwei sorgen dafür, dass es so aussieht, als sei ein nordafrikanischer Immigrant ertrunken bei dem Versuch, illegal über das Meer einzuwandern. Carlos Eugenio López' vielbeachteter Text spannt den Bogen von den Unsicherheiten und der Wut des kleinen Mannes zu großen politischen Zusammenhängen nationaler Identität und europäischer Abschottung. Man lauscht zwei naiven Outsidern, wie sie sich auf ihrem Trip durch die Nacht die Welt erklären: Nicht immer klug, manchmal derb und blauäugig, dann wieder charmant, nachdenklich, voller Situationskomik und schwarzem Humor. Denn eins ist klar: "Es will mir einfach nicht in den Kopf, wie leicht es ist, jemanden zu töten" - "Ich finde, es ist das Normalste auf der Welt. Leben ist viel schwieriger!"
Mit Florian Köhler & Julius Feldmeier
Zum letzten Mal am Mittwoch, 29. Mai, 20 Uhr, Probebühne
Infos & Tickets unter 0316 8000 oder tickets@buehnen-graz.com
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ZUM LETZTEN MAL: DER EINSAME WEG
Sie waren gemeinsam jung. Doch das ist über zwanzig Jahre her. Jetzt begegnen sie einander wieder: Julian Fichtner war damals ein vielversprechender Maler, Stephan von Sala hat seine Offizierslaufbahn zugunsten der Schriftstellerei aufgegeben, und Wegrat - inzwischen Akademieprofessor - hat sich mit einem bürgerlichen Leben als "Kunstbeamter" zufrieden gegeben. Es...
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Sie waren gemeinsam jung. Doch das ist über zwanzig Jahre her. Jetzt begegnen sie einander wieder: Julian Fichtner war damals ein vielversprechender Maler, Stephan von Sala hat seine Offizierslaufbahn zugunsten der Schriftstellerei aufgegeben, und Wegrat - inzwischen Akademieprofessor - hat sich mit einem bürgerlichen Leben als "Kunstbeamter" zufrieden gegeben. Es waren unübersichtliche Zeiten, damals. Fichtner hatte eine verhängnisvolle Affäre mit Gabriele; zugunsten seiner Karriere ließ er sie jedoch sitzen und verschwand. So heiratete Gabriele den grundanständigen Wegrat und zog mit ihm die beiden Kinder Felix und Johanna groß. Nun holt sie die Vergangenheit wieder ein: Die wilden Zeiten von damals sind vorbei, die Künstlerträume sind ausgeträumt, die kühnsten Hoffnungen enttäuscht. Gabriele liegt im Sterben, und Fichtner taucht nach jahrelanger Abwesenheit wieder auf ...
Arthur Schnitzler weitet mit DER EINSAME WEG das Künstlerdrama zum sozialkritischen Gesellschaftporträt aus. Mit feiner Melancholie schildert er das Ringen um Karriere und Lebensziele, enttarnt Lebenslügen und Selbstbetrug und zeigt, dass die Flucht vor der Vergangenheit in einer Sackgasse enden muss. Jeder ist für sich und sein Leben verantwortlich - jeder geht seinen einsamen Weg.
Zum letzten Mal am 31. Mai, 19.30 Uhr, Hauptbühne
Infos & Tickets unter 0316 8000 oder tickets@buehnen-graz.com
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NÄCHSTE WOCHE WIRD WIEDER GEZÜNDELT!
Es häufen sich die Zeitungsberichte über Brandstifter, die sich, als Hausierer getarnt, in Dachböden einnisten und die Häuser von unbescholtenen Bürgern anzünden. Der wohlhabende Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann gewährt dem obdachlosen Schmitz Quartier in seinem Haus, schließlich ist man ja ein guter Mensch, oder nicht? Biedermann plagt das...
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Es häufen sich die Zeitungsberichte über Brandstifter, die sich, als Hausierer getarnt, in Dachböden einnisten und die Häuser von unbescholtenen Bürgern anzünden. Der wohlhabende Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann gewährt dem obdachlosen Schmitz Quartier in seinem Haus, schließlich ist man ja ein guter Mensch, oder nicht? Biedermann plagt das schlechte Gewissen, denn er hat den Selbstmord seines langjährigen Mitarbeiters Knechtling zu verantworten, den er entlassen hatte. Als Schmitz auch noch seinen Knastbruder Eisenring mitbringt und die beiden ein Dutzend Benzinfässer auf den Dachboden schleppen, wird Biedermann nervös. Allen Warnungen zum Trotz schafft er es nicht, die beiden ungebetenen Gäste vor die Tür zu setzen. Stattdessen geht Biedermann den Weg des geringsten Widerstandes und macht sich mit einer großzügigen Einladung den Feind zum Freund. Bevor er sich's versieht, wird Biedermann zum Handlanger, hält die Zündschnur und drückt ihnen, die sich selbst als Brandstifter demaskieren, auch noch die Zündhölzer in die Hand.
Mit BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER hat Max Frisch eine beißende Parabel über menschliche Anpasserei, politische Blindheit und fehlende Zivilcourage geschrieben.
Am Dienstag, 28. Mai, 20 Uhr, Probebühne
Tickets & Infos unter 0316 8000 oder tickets@buehnen-graz.com
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ZUM LETZTEN MAL: FAUST
Durch das Versprechen immer neuer Sensationen wird Faust vom Selbstmord abgehalten. "Wir reisen", sagt der Teufel, "wohin es Dir gefällt. Wir sehen erst die kleine, dann die große Welt." Die kleine Welt ist die der Sinnlichkeit - an deren Ende das missbrauchte Gretchen stirbt. Die große Welt ist Gegenstand von FAUST II: die Welt der Politik, der modernen...
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Durch das Versprechen immer neuer Sensationen wird Faust vom Selbstmord abgehalten. "Wir reisen", sagt der Teufel, "wohin es Dir gefällt. Wir sehen erst die kleine, dann die große Welt." Die kleine Welt ist die der Sinnlichkeit - an deren Ende das missbrauchte Gretchen stirbt. Die große Welt ist Gegenstand von FAUST II: die Welt der Politik, der modernen Ökonomie und Wissenschaften, der virtuellen Reisen, die die alte Magie ablösen.
Peter Konwitschny inszeniert in einer komprimierten Fassung die kritischen Gelenkstellen der gesamten Faust-Karriere an einem Abend.
Zum letzten Mal am 29. Mai, 19.30 Uhr, Hauptbühne
Tickets & Infos unter 0316 8000 & tickets@buehnen-graz.com
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