Seyneb Saleh

wurde 1987 in Aalen geboren und wuchs in Solingen, Königwinter, Casablanca und Bremen auf.

Ersten Schauspielerfahrungen machte sie bei „Junge Akteure “, dem Jugendclub des Bremer Theaters. Ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin (2008-2012) schloss sie mit einer Inszenierung von Büchners Lenz ab. Während ihres Studiums gastierte sie unter anderem am Deutschen Theater Berlin unter Regie von Sascha Hawemann in Massensterben der Möglichkeiten und am Maxim Gorki Theater in Joachim Meyerhoffs Alle Toten fliegen hoch. Auch arbeitete sie gemeinsam mit Regiestudenten der HfS Ernst Busch an einigen studentischen Projekten. Neben kleineren Kino- und Fernsehrollen spielte sie 2010 eine Hauptrolle in Rudolf Thomes Das rote Zimmer (eingeladen zur Viennale 2010 und den Filmfestival Ludwigshafen 2011) an der Seite von Katharina Lorenz und Peter Knaack und 2012 war sie in einer Nebenrolle im Kinofilm Offroad (Regie: Elmar Fischer) zu sehen.

Gemeinsam mit ihrer Studienklasse gewann sie 2011 den 1. Ensemblepreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen in Hamburg mit Katrin Rögglas Wir schlafen nicht in der Regie von Hermann Schmidt-Rahmer.

Ab der Spielzeit 12/13 ist Seyneb Saleh festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz.

Spielzeit 2012/2013:
In der Spielzeit 12/13 steht Seyneb Saleh als Marie Beaumarchais bei Goethes Clavigo (Regie: Alexandra Liedtke) zum ersten Mal auf der Bühne am Schauspielhaus Graz. Außerdem ist sie in der Uraufführung Last Man in Graz - Social Error (Konzept & Regie Viktor Bodó) auf der Hauptbühne zu sehen, spielt in der Österreichischen Erstaufführung von Elfriede Jelineks FaustIn and out (Regie: Philip Jenkins) auf der Ebene 3 und wirkt auf der Probebühne in der Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof Lehrerzimmer 8020 (Regie: Helmut Köpping) mit.