Hans Peter Hallwachs


Geboren 1938 in Jüterbog. 1959–1961 besuchte er die Schauspielschule „Der Kreis“ (Fritz-Kirchhoff-Schule) in Berlin. Es folgten Engagements u. a. in Bremen, Stuttgart, an den Münchner Kammerspielen, am Bayerischen Staatsschauspiel, am Thalia-Theater Hamburg, am Schillertheater Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen. Zusammenarbeit u. a. mit den Regisseuren Hans Lietzau, Peter Zadek, Dieter Dorn und Hans Hollmann.
Seit Ende der 1960er Jahre spielte Hans Peter Hallwachs in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, u. a. in Volker Schlöndorffs Drama Mord und Totschlag (mit Anita Pallenberg), in Der Stoff, aus dem die Träume sind (nach Johannes Mario Simmel), in der Erich Kästner-Verfilmung Fabian, in Bernhard Sinkels Mehrteiler Hemingway, in Margarethe von Trottas Kriegsdrama Rosenstraße, in Peter Schamonis Portrait Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit, im RAF-Drama Der Baader Meinhof Komplex (Regie: Uli Edel) und in Komödien wie Otto – Der Außerfriesische, (T)Raumschiff Surprise – Periode 1. Außerdem spielte er in zahlreichen Fernsehserien wie Tatort, Derrick, Der Alte und Kommissar Stolberg. Hans Peter Hallwachs ist die deutsche Synchronstimme von Alan Rickman in Quigley, der Australier und Paul Shenar in Scarface. Zudem wirkte er bei zahlreichen Hörspiel- und Hörbuchproduktionen mit, u. a. bei den Raymond Chandler-Krimis Bay City Blues und Die Tote im See, als Sartorius in Stanisław Lems Solaris, in Bernd Laus Hörspiel-Adaption Der Herr der Ringe und in Mond über Manhattan von Paul Auster. Seine neusten Hörbuchpublikationen sind Goethes Faust. Der Tragödie erster Teil und Kleists Der zerbrochne Krug.

Spielzeit 2011/2012:
Am Schauspielhaus Graz übernimmt Hans Peter Hallwachs die Rolle des Albert Einstein in der Uraufführung von Daniel Kehlmanns Geister in Princeton (Regie: Anna Badora).