Ulf Stengl Bühnenbildner
Ulf Stengl wurde in Wien geboren und studierte dort an der Akademie der bildenden Künste Bühnenbild.
Seit ihrer Zeit als Assistenten am Schillertheater in Berlin arbeiten Silvia Merlo und Ulf Stengl zusammen. Nach ersten eigenen Bühnenbildern holte sie der Regisseur Augusto Fernandes ans Schauspielhaus Hamburg (Heinrich IV von Pirandello) und die Staatsoper unter den Linden in Berlin (Rigoletto von Verdi). Nach einigen Arbeiten u.a. am Theater in der Josefstadt und dem Burgtheater in Wien lernten sie Elmar Goerden kennen, mit dem sie seit 1999 kontinuierlich zusammenarbeiten, zum Beispiel am Thalia Theater Hamburg (Elektra von Hofmannsthal), am Schauspiel Stuttgart (Die Schwärmer von Musil), am Residenztheater München (u. a. Das Spiel vom Fragen von Handke, Nathan der Weise von Lessing, Clavigo von Goethe) und bei den Salzburger Festspielen (Eines langen Tages Reise in die Nacht von O’Neill).
2005 übernahmen Merlo und Stengl für zwei Jahre die Ausstattungsleitung des Schauspielhauses Bochum. Seither arbeiten sie wieder frei.
2010 zeigte Ulf Stengl mit Die Zofen von Genet seine erste Regiearbeit in den Kammerspielen des Schauspielhaus Bochum.
Spielzeit 2012/2013:
In der Spielzeit 12/13 entwirft Ulf Stengl das Bühnenbild zu Henrik Ibsens John Gabriel Borkman (Kooperation mit dem Theater in der Josefstadt / Regie: Elmar Goerden).
Spielzeit 2011/2012:
In der Spielzeit 11/12 entwerfen Silvia Merlo und Ulf Stengl die Bühne für Minna von Barnhelm (Regie: Elmar Goerden).
Spielzeit 2010/2011:
In der Spielzeit 10/11 waren Ulf Stengl und Silvia Merlo Bühnenbildner bei Judith (Regie: Elmar Goerden).
Foto (c) Birgit Hupfeld