Gustáv Beláček
Der slowakische Bassist Gustáv Beláček studierte in Bratislava und Prag und perfektionierte sich bei Carlo Bergonzi, Helmuth Rilling und Wolfgang Schöne. Seine internationalen Verpflichtungen führten ihn nach Belo Horizonte (Leporello), Brüssel, Düsseldorf (Dr. Kolenatý in "Die Sache Makropoulos"), Florenz (Harasta in "Das schlaue Füchslein"), Genf ("Die verkaufte Braut"), Karlsruhe (Mustafa in "L'Italiana in Algeri"), Kopenhagen (Pimen in "Boris Godunow", Gremin), Palermo ("Herzog Blaubarts Burg" und "Persée et Andromède" von Jacques Ibert), Strasbourg ("Zaide"), Toronto (Don Profondo in "Il viaggio a Reims"). In Prag sang er u.a. Raimondo ("Lucia di Lammermoor") und Ramfis ("Aida"), in Bratislava u.a. die Titelpartie in "Le nozze di Figaro", Gremin (in Peter Konwitschnys Inszenierung von "Eugen Onegin"), Swallow ("Peter Grimes") und Teufel ("Marienspiele" von Bohuslav Martinů). Sir Charles Mackerras, Serge Baudo, Jiří Bělohlávek, Jurij Temirkanov, Charles Dutoit, Kurt Masur und Seiji Ozawa sind einige der Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, und auf Tonträger liegen Leoš Janáčeks "Glagolitische Messe", "Herzog Blaubarts Burg" und die mit einem Grammy ausgezeichnete Einspielung von Antonín Dvořáks "Requiem" vor.